Familie Kühnlein – Gut Borken in Viereck – Bio-Freilandrinder

Auf 1 Blick:

  • Viereck in Mecklenburg-Vorpommern
  • Ökohof seit 1993
  • Bio Freiland-Rinderzucht
  • 6000 Hektar
  • 50 Herden
  • Biopark-Zertifiziert

 
„Rinder müssen ihrem Instinkt folgen, damit sie sich gesund entwickeln.“

Am Nationalparkgelände der Ostsee-Halbinsel Draß gehören die Rinderherden von Christoph Kühnlein inzwischen zur Landschaft. Etwa 6000 Hektar umfasst das Gut insgesamt,  50 Herden leben frei auf dem weiten Land. Eine Herde umfasst 50 bis 100 Kühe und Kälber. Die Rinder sind bei jedem Wetter auf der Weide. Nur wenn im Winter das Gras zu dürftig ist, wird zugefüttert. Das Futter dazu wird in der eigenen Landwirtschaft erzeugt. Die Mutterkühe folgen ihre Instinke, säugen ihre Kälber und ziehen sie selbst im Herdenverband auf. Doch wie betreut man frei laufende, halbwilde Rinder artgerecht?  Wie in der Prärie – mit Quarterhorses, wie man sie von den Amerikanischen Cowboys kennt. „Die Tiere bleiben ruhig, zeigen keine Anzeichen von Stress. Pferd und Rind sind auf allen Kontinenten eine uralte Lebensgemeinschaft,“ erklärt Dr. Christoph Kühnlein. Erste prägende Erfahrungen in der Rinderhaltung sammelte er als 16-jähriger auf einer Farm in Afrika. Als Tierarzt steht bei ihm das Tierwohl im Mittelpunkt. „Mit Pferden kann ich die Herde in Ruhe bewegen.“ Die ersten „Working Cow Horses“ holte er aus Amerika nach Deutschland. Heute züchtet er sie selbst. Und gibt sein Wissen an andere Rinderhalter weiter.

NDR-Reportage: (www.youtube.de)

1,2,3 – Was ist Ihnen wichtig?

  1. Warum Bio?
    „Es gibt keinen anderen Weg.“

  2. Was machen Sie anders als andere?
    „Die Natur leben.“

  3. Ihr Erfolgsrezept für glückliche Rinder?
    „Sie ihren Instinken folgen lassen.“